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Adele Moser/SP-X - 4. Januar 2016, 11:23 Uhr - 4x4 Allrad NEUHEITEN

Neu auf der Straße (Januar) - Gerne groß und teuer

Neues Jahr, neues Auto? Wer sich nach einem aktuellen Gefährt umschaut, der kann seine Auswahl in diesem Monat um einige Schönlinge erweitern. Manche kosten jedoch so viel wie ein schickes Mehrfamilienhaus.

Das neue Jahr fängt dekadent an: Wer viel Geld übrig hat und nicht zwingend selbst das Steuer in die Hand nehmen will, dem kann der Mercedes-Händler in diesem Monat ein besonderes Schmuckstück anbieten. Aber auch Selbst-Fahrer gehen im Januar nicht leer aus. 

Die britische Nobelmarke Bentley schickt mit dem Bentayga ihr erstes SUV auf den Markt. Die Traditionsmarke unter VW-Regie kommt laut eigener Einschätzung mit dem größten, stärksten und schnellsten SUV der Welt. Die Jahresproduktion des 447 kW/608 PS starken und über 300 km/h schnellen Briten ist für 2016 bereits ausverkauft. Für das Luxus-SUV wird Bentley vermutlich über 200.000 Euro aufrufen.

Wer nicht so hoch aber gehoben sitzen will und das auch nicht am Steuer sondern hinter einer Trennscheibe, der kann ab diesem Monat den Mercedes-Maybach S600 Pullman erwerben. Das zweite Modell der Stuttgarter Sub-Marke gehört mit seinen 6,50 Metern Länge und der Vis-a-vis-Sitzanordnung zu den Spitzenmodellen der Chauffeurs-Limousinen. Die extralange Limousine Pullman wird von einem V12-Biturbo-Motor mit 390 KW/530 PS angetrieben und kostet mindestens eine halbe Million Euro.

Kia-Händler können im Januar gleich zwei neue Modelle anbieten: Neben der neuen Generation des Optima steht auch die Neuauflage des Kompakt-SUV Sportage in den Hallen. Die Mittelklasse-Limousine Optima startet ab 25.000 Euro und wird in der Einstiegsvariante von einem 120 kW/163 PS starken 2,0-Liter-Benziner angetrieben. Alternativ steht ein 1,7-Liter-Diesel mit 104 kW/141 PS zur Verfügung.

Der Sportage hat sein Gesicht beim Generationswechsel stark geändert und erinnert mit seinem schärfer gezeichneten Blechkleid nicht mehr an den Vorgänger. Die Antriebspalette des SUV umfasst zwei Benziner und drei Diesel. Die Preise werden wohl weiterhin bei rund 20.500 Euro starten.

Der neue Lexus RX zeigt scharfe Kanten und trägt einen großen Kühlergrill. Flankiert wird letzterer von zwei markanten, L-förmigen LED-Scheinwerfern und kraftvollen Radhäusern. Die neueste Auflage setzt wieder auf den spritsparende Hybridantrieb. Ein V6-Benziner und zwei E-Triebwerke entwickeln im RX 450h gemeinsam 230 kW/313 PS, benötigen laut Hersteller jedoch nur 5,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Die Hybridversion 450h kostet 58.900 Euro, der RX 200t mit 175 kW/238 PS starkem Zweiliter-Turbobenziner startet ab 50.000 Euro.

Nicht wirklich neu, dafür aber mit größerem Akku steht der Nissan Leaf nun bereit. Die Japaner steigern die nominelle Reichweite ihres Elektroautos von 200 auf 250 Kilometer. Das Plus wird durch eine neue Batterie erreicht, die nun 30 kWh speichert und nicht wie bislang 24 kWh. Mit dem größeren Akku steigen Gesamtgewicht und Preis des E-Autos. Den größeren Stromspeicher gibt es nur in Verbindung mit der zweiten Ausstattungsvariante Acenta. So kostet der Leaf mindestens 28.060 Euro zuzüglich einer monatlichen Batteriemiete von 80 Euro. Kauft man die Batterie, statt sie zu mieten, liegt der Preis des Kompaktmodells bei 33.960 Euro. Auf den Akku gibt Nissan eine Garantie von acht Jahren beziehungsweise 160.000 Kilometer Laufleistung.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEUHEITEN wurde von Adele Moser/SP-X am 04.01.2016, 11:23 Uhr veröffentlicht.